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Juni 2019: Das erste Mal Häcksler fahren

„Soll Feld und Garten wohl gedeih’n, dann braucht’s im Juni Sonnenschein.“ Hallo, hier ist wieder Jannik. Das Gras wächst und will wieder geschnitten werden.

Im Juni war wieder viel los. Die Grünfutterernte ging weiter. Ich durfte mit meinem treuen Begleiter, dem John Deere 6210R und dem Reck Grassilageverteiler das geschnittene Gras im Silo festfahren. Dabei hat man eine große Verantwortung; denn wenn das Futter nicht richtig festgefahren ist, kann es passieren, dass es schlecht wird. Die Kunst ist es vorallem, die Kanten sauber zu bearbeiten. Aber wie auch im letzten Monat erklärt, ausprobieren und Übung machen den Meister.

Ein weiterer Arbeitsauftrag in der Grünfutterernte war für mich das Schwaden. Mit dem John Deere 6150R und dem 4-Kreisel-Schwader von Claas mit 12 m Arbeitsbreite war ich ja nun schon vertraut. Wie auch schon beim letzten Mal erwähnt, durfte ich auch wieder Gras mähen. Mir macht diese Arbeit immer sehr viel Spaß, da man dabei immer sofort sieht, was man schon geschafft hat. Dieses Mal ging es bereits in den zweiten und zum Teil in den dritten Schnitt.

Ein weiteres wichtiges Arbeitsfeld in der Grünfutterernte ist das Ballenpressen. An vier sehr heißen Tagen waren wir mit drei bis vier Pressen auf den Wiesen. Mit drei Pressen wurden Silageballen und mit einer Heu gepresst. Meine Aufgabe bestand darin, alle Silageballen zu wickeln. Als Arbeitsgeräte dienten der John Deere 6150R und die McHale 998 Wickelmaschine. Mit zwei Wickelmaschinen ging es den drei Pressen hinterher. So waren am Ende des Tages meist deutlich mehr als 1.000 Silageballen gepresst und gewickelt.

An dieser Stelle passt auch wieder ein Tipp von mir:
Es ist einfach wichtig, Ruhe zu bewahren, auch wenn manchmal etwas nicht so klappt, wie man es sich vorstellt. Bei den hohen Temperaturen ließ sich die Silofolie teilweise schlecht verarbeiten. An einem Nachmittag riss mir die Folie häufig ab. Natürlich ärgert man sich und es ist nervig, ständig vom Schlepper runter zu klettern, Folie einzufädeln, wieder auf den Trecker und weiterzufahren. Aber schließlich ist es mir wichtig, eine gute Arbeit bei den Landwirten, unseren Kunden, abzuliefern.

Als die ersten Regenschauer drohten und es somit wieder ruhiger wurde, mussten die Ballen von den Feldern gesammelt werden. Mit dem Johnny 6210R mit Frontlader und Siloballenzange sowie einem Flachwagen ging es los. Bei manchen Kunden waren wir sogar mit zwei Frontlader- Schleppern und zwei Wagen gleichzeitig. Die Bauern, die diese Arbeit selbst ausführen wollen, können sich bei uns Ballenzangen und Anhänger ausleihen.

Und wieder gab es ein Highlight für mich:

Ich durfte bei einem Kunden Gras häckseln. Mit dem Claas Jaguar 880 ging es ins Schwad. Es fühlt sich unbeschreiblich gut an, wenn man den Joystick nach vorne drückt und merkt, wie der Boden anfängt zu vibrieren, weil das Gras durch den Häcksler fliegt. Es war einfach toll, so eine Erntemaschine im Einsatz zu fahren. Am Anfang war ich mir natürlich noch ein wenig unsicher, aber nach dem ersten Anhänger wurde es immer besser. Ich hätte es mir vorher nie vorstellen können, dass ich schon in dem ersten Lehrjahr einen Häcksler fahren darf. Ich bin meinem Chef sehr dankbar, dass er mir all dies zutraut.

Es fühlt sich unbeschreiblich gut an, wenn man den Joystick nach vorne drückt und merkt, wie der Boden anfängt zu vibrieren, weil das Gras durch den Häcksler fliegt.

Und damit noch nicht genug in diesem Monat.

Als nächste große Überraschung kam das Fahren mit dem Fendt 930 und dem 25 m³-Tridem- Gülleanhänger. In diesem Monat stand das Güllefahren in den Maisflächen an. Durch die Fahrgassen wird so mit dem Güllefass gefahren, dass möglichst wenig Mais kaputt geht. Es ist eine anspruchsvolle Aufgabe, aber durch die zwei Lenkachsen am Güllefass wird dieses möglich.

Auf den Feldern, auf denen keine Fahrgassen sind, wird mit schmalen Reifen zwischen den Reihen durchgefahren. Dabei nutzen wir ein 19-m³- und ein 20-m³-Fass.

Diesen Monat gab es wieder einen Lehrgang.

Dieses Mal allerdings im Büro. Ich habe eine Einführung von einem IT- Experten zur Betreuung unserer Homepage bekommen. Zu meinen zukünftigen Aufgaben wird es gehören, diese immer auf aktuellem Stand zu halten. Ihr könnt gerne häufiger auf unserer Homepage vorbeischauen, um noch mehr zu erfahren, was bei uns im Betrieb im Moment so passiert. Zu Erinnerung: www.albertfeldmann.de.

Wer uns auf Facebook folgt, hat bestimmt mitbekommen, dass wir Mitte Juni drei Tage bei Marktkauf Loddenheide in Münster die Münsterland-Messe begleitet haben. Unter dem Motto „Münsterland wir lieben dich“ wurden regionale Produkte vorgestellt.

Am Anfang vieler Ernährungsprodukte steht die Feldarbeit. Wir waren mit einem Teil unseres Maschinenparks vor Ort, um zu zeigen, mit welchen Geräten heute Ackerflächen bearbeitet werden. Es hat viel Spaß gemacht, den vielen Interessierten die Geräte und meinen Beruf zu erklären. Ihr wisst ja schon, dass mein Job für mich zurzeit ein Traumjob ist.

Bis zum nächsten Mal

Euer Jannik

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